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Finanzen bei Banken und an der Börse


Unter Finanzen versteht man im modernen deutschen Sprachgebrauch die liquiden oder weniger liquiden Geld- und Kapitalmittel, die ein Wirtschaftssubjekt zur Verfügung hat. Wirtschaftssubjekte können sowohl privat sein, etwa ein Privatunternehmen, ein Verein, eine Stiftung oder ein privater Haushalt wie eine Familie, es können aber auch öffentliche Haushalte wie der Staat gemeint sein. Das Wort "Finanzen" stammt aus dem Lateinischen und wird heute in verschiedenen Bereichen der Wirtschaftswissenschaft verwendet, ganz besonders in der Volkswirtschaftslehre sowie in der Investitionswissenschaft.

Privathaushalte tragen zum Erfolg oder Misserfolg von Finanzen bei


FinanzenAlle wirtschaftlichen Einheiten, also alle beteiligten des Wirtschaftskreislauf, sind im Normalfall bestrebt, im Laufe einer bestimmten Periode einen nicht nur positiven, sondern auch möglichst hohen Nutzen aus ihren Aktivitäten zu ziehen. Bei privaten Haushalten heißt dies im Konkreten die Maximierung ihrer Nutzenfunktion. Privathaushalte sind also bestrebt, mit den ihnen zur Verfügung stehenden Mitteln, den Konsum- und Investitionsnutzen möglichst hochwertig zu gestalten. Je nach den individuellen Bedürfnissen der im Haushalt lebenden Personen können dies beispielsweise luxuriöse Lebensmittel, moderne technische Geräte, Immobilien, Reisen oder sonstige Güter sein. Übersteigt das Einkommen des Haushalts die Konsum- und Investitionsbedürfnisse, bleiben Mittel übrig, die im Normalfall als Sparguthaben angelegt werden. Andersherum, wenn die Ausgaben die Einnahmen übersteigen, muss der Konsum vorübergehend mit einem Kredit finanziert werden.

Wie lassen sich Finanzen am besten optimieren bzw. maximieren?


Sind private Haushalte bestrebt, den Nutzen zu maximieren, geht es Unternehmungen und Betrieben vielmehr darum, den Profit so hoch wie möglich zu gestalten. Die Bilanz eines zielverwirklichenden Unternehmens sollte also nicht nur ausgeglichen sein, sondern es sollte nach Möglichkeit ein gewisser Betrag übrig bleiben, der den Eigentümern, sei es den Gesellschaftlerm oder Aktionären, als Gewinn abfällt. Befinden sich die Bilanzen eines Unternehmens über mehrere Perioden hinweg im negativen Bereich, schreibt der Betrieb also so genannte "rote Zahlen", wird das Unternehmen auf Dauer nicht daran vorbei kommen, Insolvenz anzumelden, was im schlechtesten Fall dazu führt, dass die Unternehmung aufgelöst werden muss.