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Promotion als verkaufsfördernde Maßnahme


Unter einer Promotion versteht man die Verleihung des akademischen Doktorgrades in einem bestimmten Studienfach. Sie stellt den Nachweis der Befähigung zum selbständigen, vertieften wissenschaftlichen Arbeiten dar. Ihre Bewertungsgrundlage bilden sowohl der schriftliche Teil, die Dissertation, als auch eine mündliche Prüfung, das Rigorosum oder Kolloquium. Die Promotion kann an einer Universität oder einer ihr gleichgestellten Hochschule erfolgen.Wer eine Promotion anstrebt, wird als Doktorand bzw. Doktorandin bezeichnet.

Gute Promotion - Schlechte Promotion


PromotionIn den letzten Jahren haben in Deutschland etwas 25.000 Personen promoviert. Im Vergleich dazu haben im Schnitt 300.000 Studenten den Hochschulabschluss absolviert. Sinn und Zweck einer Promotion ist es, die Fähigkeit zur selbständigen vertieften wissenschaftlichen Arbeit am Beispiel eines Fachgebietes zu belegen. Die Promotion ist die Voraussetzung für die Habilitation, einer weiterführenden Qualifikation, die oft mit einer Professur Hand in Hand geht. Das Wort "Promotion" leitet sich aus dem Lateinischen (promatio) ab und bedeutet Vorwärtsbewegung.

Um promovieren zu können, muss der Doktorand seine Doktorarbeit der Fakultät seiner Wahl vorlegen. Nachdem die Kommission ein Gutachten erstellt, wird der Doktorand zum Kolloquium zugelassen. Diese mündliche Verteidigung der Dissertation findet in der Regel in der Öffentlichkeit statt und kann mehrere Stunden dauern. Abgeschlossen wird das Promotionsverfahren dann durch die Gesamtbewertung. Sobald der Doktorand die Publikation seiner Dissertation nachweisen kann, ist er berechtigt, den Doktortitel zu führen.( z. B. Dr. phil. Martina Elser).

Der Begriff Promotion im Studium an einer Uni


Voraussetzung für eine Promotion ist zunächst ein guter oder ein sehr guter Studienabschluss. Möglichst viele zusätzliche Qualifikationen wie z.B. das Graecum oder Latinum sind bei der Auswahl von Vorteil. Danach erfolgt die Wahl eines Doktorvaters, die Anmeldung des Promotionsvorhabens beim Promotionsausschuss einer Fakultät an einer Universität, die Annahme als Promotionsstudent sowie die Anfertigung der Dissertation.